Karate Symposium Gais 2015

Am 6. und 7. Juni 2015 fand das 13. Karate Symposium in Gais unter der Leitung von Sandro Danubio statt.

Nachdem das traditionelle Karate Symposium in den letzten Jahren nur eintägig war, fand dieses Jahr seit langem wieder ein 2-tägiges Symposium ohne Altersbeschränkung statt. Sandro Danubio, 6. Dan Japan Wadokai, leitete wie gewohnt auch das diesjährige Symposium und stellte ein gewohnt abwechslungsreiches Programm auf. Das 13. Symposium war mit rund 20 Anmeldungen nicht ganz ausgebucht. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch und die Teilnehmer konnten von einer intensiveren Betreuung profitieren.

Sowohl der Samstag als auch der Sonntag begannen mit einer Einheit Qigong unter der Anleitung von Sandro Danubio. Die einen fühlten sich danach so richtig frisch für den weiteren Tag, die anderen waren so entspannt, dass man vor der nachfolgenden Trainingseinheit erst aufwachen musste. Dank einer kurzen Kaffeepause und kleinen Stärkung fiel das aber leicht. Den restlichen Vormittag verbrachten die Teilnehmer mit einem Karatetraining in der Turnhalle der Klinik Gais. Weil das Wetter mitspielte, konnte nach dem Mittagessen eine rund 90-minütige Wanderung im schönen Appenzellerland in Angriff genommen werden. Anschliessend stand nochmals ein Karatetraining an. Wer danach noch nicht genug sportliche Betätigung für einen Tag auf dem Konto hatte, hatte die Gelegenheit, sich im Schwimmbad noch zu verausgaben; was einige Hartgesottene auch tatsächlich nutzten. Schliesslich stand dann der gemütliche Teil auf dem Programm. Nämlich mit der bekannten Grillparty im Saunastübli. In gemütlicher Atmosphäre genossen alle Teilnehmenden den Abend und tauschten sich rege aus. Ob es nun an der gut ausgestatteten Bar lag oder an den Gesprächspartnern, einige fanden den Weg erst sehr spät ins Bett. Natürlich liess man sich aber davon am Tag danach nichts anmerken.

Am Sonntag wurde nebst einem Block Qigong ausgiebig Karate trainiert. Sandro Danubio legte dabei viel Wert auf Qualität und nicht etwa Quantität. Deshalb hatten die Teilnehmenden reichlich Gelegenheit, ihre Kihon-Techniken zu verbessern. Ohne Kihon läuft im Karate schliesslich nichts und wer das Training bei Sandro Danubio kennt, staunt immer wieder, auf welche Details man dabei achten sollte und sieht ein, dass kein Weg an der Präzisierung der Kihon vorbei führt, um sein Karate zu verbessern. Am Sonntagnachmittag ging das 13. Symposium schliesslich zu Ende und die Teilnehmer brachen – nach dieser intensiven aber entspannenden Auszeit – wieder ihren Alltag auf.

Die Teilnehmenden möchten sich bei Sandro Danubio an dieser Stelle für die Ausrichtung des 13. Karate Symposiums, die perfekte Organisation und ein strenges, aber erholsames Wochenende ganz herzlich bedanken.

 

Karate Symposium Gais